Leistungskurs Deutsch 11 zum Besuch im Bundesarchiv Koblenz
Leistungskurs Deutsch zum Besuch im Bundesarchiv Koblenz
Archivierung und die Bereitstellung verlässlicher Quellen für solide Recherchen und Forschungen stehen im Zentrum der 1952 gegründeten Bundesbehörde, deren Hauptstandort – neben 23 Dienststellen in ganz Deutschland – Koblenz ist.
Am Donnerstag, dem 17. September, bot sich dem Leistungskurs Deutsch der Jahrgangsstufe 11 die Möglichkeit, das Bundesarchiv in Koblenz im Rahmen einer zweistündigen Führung kennenzulernen. Frau Dr. Hammer führte die Schülergruppe durch das Archiv, das sich nach einer kurzen Filmsequenz immer anschaulicher präsentierte und in seiner Bedeutung verständlicher wurde. Neben Textdokumenten beherbergt die Behörde u.a. bis zu 13 Millionen Bilder, hat Zugriff auf 111 km STASI-Akten und besitzt darüber hinaus eine der größten Filmsammlungen der Welt.
„Wir stellen die Grundlagen künftiger Forschung und künftiger Wissenschaft bereit“, so Frau Dr. Hammer, die auf diese Weise zukünftigen Akademikerinnen und Akademikern sowie allen Interessierten den großen Wert eines Archivs, auch und gerade im Zeitalter der Digitalität, zu vermitteln suchte. Die Bedeutung „verlässlicher Quellen, die verlässlich eingesehen werden“ dürfen, hob sie hervor und wies darauf hin, dass das Archiv allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehe, um Recherchen zu betreiben und Dokumente einzusehen. Dass auch sogenannte „Digitalisate“ immer wichtiger werden, zeigt, dass ein „Archiv“ nicht nur Dokumente archiviert, sondern diese auch mit modernen Methoden konservieren und bewahren möchte.
Wir danken dem Bundesarchiv und Frau Dr. Hammer für die gewährten Einblicke in die wertvolle wissenschaftliche Dokumentations-, Archivierungs- und Recherchearbeit im Kontext des unbedingt zu bewahrenden kulturellen Erbes.
| Text | Benedicte Schödl |
| Bilder | Benedicte Schödl |
