Safety in Mobility: Verkehrssicherheitstraining für die 10. Klassen am Goethe-Gymnasium

Am Freitag, dem 12.09.25, staunten Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte über das, was sie zu Schulbeginn auf dem Schulhof erwartete: ein Parcours für E-Scooter, ein Lufttunnel mit Zebrastreifen, diverse Attrappen sowie verschiedene Fahrzeuge für Test- und Simulationszwecke.

Initiiert von der Unfallkasse RLP für den Landesverband der Feuerwehren, wurde das Goethe-Gymnasium als eine von zwei Schulen in Rheinland-Pfalz für die Pilotphase des Verkehrssicherheitstrainings der in Großbritannien ansässigen Stiftung des Fahrzeugherstellers Ford, ausgewählt. Die Veranstaltung fand an zwei Tagen auf dem Schulhof und im Goethe-Forum statt. Die unmittelbare Nähe von Hof und Aula erwies sich hier als Standortvorteil. Während am Freitag die Jahrgangsstufe 10 der Schule das Training absolvieren durfte, stand das Training am Samstag für die Mitglieder der Feuerwehren im Rhein-Lahn-Kreis bereit.

Begleitet von mehreren Betreuenden des Safety-Mobility-Teams und der jeweiligen Fachlehrkraft, konnten unsere drei 10. Klassen, die verschiedensten Tests innerhalb von sechs Stationen durchlaufen und ihr Reaktionsvermögen eindrucksvoll überprüfen.

Station 1

  • Fahrtraining für E-Scooter im Pylonen-Parcours
  • Sichtbarkeit von E-Scootern im Rückspiegel eines Vans mit Anhänger

Station 2

  • Wahrnehmung äußerer Einflüsse beim Überqueren eines Zebrastreifens während man aufs Handy schaut und den übrigen Straßenverkehr außer Acht lässt.

Station 3

  • Kraft- und Ausdauertest zur Veranschaulichung wie stark man in die Pedale treten muss, um Strom für den Betrieb von Haushaltsgeräten mit hohen Wattzahlen zu erzeugen     

Station 4

  • Toter Winkel: Wahrnehmungstests für den Blick aus dem Auto für Fahrer und Beifahrer mit und ohne vorbeikommenden Radfahrenden

Station 5

  • Reaktionsgeschwindigkeitstests bei Hindernissen und Gefahren mittels VR-Brille im Auto und auf dem Fahrrad

Station 6

  • Simulation der Aktivitätseinschränkungen bei Alkohol- und Drogenkonsum mittels „Rauschbrille“

Die hochwertige Gestaltung der einzelnen Stationen und die motivierenden Mitarbeitenden des Safety-Mobility-Teams sorgten für eine sehr positive Resonanz bei Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonal. Unser Dank gilt neben dem Trainingsteam und der Unfallkasse auch Frau Krambrich als Beauftragte für Verkehrserziehung sowie Herrn Akkermans und Herrn vom Dorp für die Logistik.

Wir hoffen, dass das das Verkehrssicherheitstraining auch in den kommenden Jahren wieder am Goethe-Gymnasium Station macht und vielleicht zu einem festen Bestandteil für die Verkehrserziehung wird.

 

Text Markus Pfaff
Bilder Matthias vom Dorp

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