Sommerkonzert des Goethe-Gymnasiums: Sing & Swing am 30.6.2025

Ein Konzert der Superlative, dies war das Motto des Sommerkonzerts 2025. Doch was viele nicht wissen: Das große Projekt fängt ganz klein an.

Wie jedes Jahr fuhren zuerst die Symphonic Band und dann das Schulorchester nach Bad Marienberg zum Probenwochenende. Erstmals spielten wir die neuen Stücke gemeinsam und in großer Runde.

Und ab Februar beginnt für uns Musikerinnen und Musiker ein innerer Countdown. „Nur noch fünf Monate bis zum Konzert!“, denken wir. Danach gingen die gemeinsamen Proben erst so richtig los. In den Monaten März bis Mai trafen wir uns an mehreren Probe-Samstagen mit der Big Band sowie mit dem Schulorchester. Neben den gemeinsamen Proben übte jede Instrumentengruppe getrennt, in sogenannten Registerproben. Falls etwas nicht passte, schrieben Herr und Frau Diefenthal einzelne Stimmen oder Passagen um. So testeten wir z.B. mehrere Versionen von “Somewhere Out There”.

Intensiv proben konnten wir dann in der Woche direkt vor der Aufführung. Vom 23. bis 27. Juni 2025 trafen wir uns täglich für viele, viele Stunden im Orchesterraum des Goethe-Gymnasiums. Wie kann man diese Probewoche beschreiben? Anstrengend, aber voller Zusammenhalt. Alle einzelnen Stimmen, Registerproben, Umschreibungen und Ideen fügen sich nun zusammen. Und das erste Mal „Atlantis“ und „Herr der Ringe“ von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung durchzuspielen, das empfanden wir alle als Highlight.

Plötzlich kamen die Generalproben am Sonntag und Montag vor dem Konzert.

Vom kleinen Raum zu wechseln in die riesige Rhein-Mosel-Halle ist natürlich nicht einfach. Allein die Akustik ist völlig anders. Und die Aussicht, vor so vielen  Zuhörern zu spielen, weckt eine Mischung aus Nervosität und Vorfreude. Schon nach drei Stunden waren 500 Tickets weg! Und kurz vor dem Auftritt war die große Halle komplett ausverkauft. Gerade die Fünft- und Sechstklässler freuten sich darauf, “Rocky”, “Another Brick In The Wall” und “Defying Gravity” zu spielen.

Auf einmal war es 19 Uhr: Die beiden Moderatoren, Talida und Johannes Dämgen, begrüßten die Gäste. Die ersten Töne waren zu hören. Und alles lief glatt: Immer wieder stand das Publikum auf, klatschte lange oder rief Bravo. Besonders viel Applaus bekam Noemi Zoe Palacios Prada, die “Somewhere Out There” und “Haven’t Met You Yet” sang. Die Kombination aus Lichtshow und epischen Orchesterklängen brachte “Atlantis” nicht nur das Publikum zum Träumen, sondern entführte alle gedanklich in die versunkene Meeres-Metropole.

“Toxic”, “Fascinating Drums”, “Muppet Show”, “Blinding Lights” und “Mercy Mercy” — für uns rauscht das zweistündige Konzert rasend schnell vorbei. Wenn am Ende über 200 Musikerinnen und Musiker zum Schluss-Applaus auf der Bühne stehen, fällt die Anspannung ab. Wir sind stolz auf das, was wir zusammen geschafft haben.

Danke nochmals an alle Mitwirkenden, Herrn vom Dorp und ganz besonders an die Musiklehrer, Herr und Frau Diefenthal sowie Herr Gutjahr.

 

Text Medea Ellermeier, Klasse 10a
Bilder Maximilian Eulenbach, Klasse 10a
Matthias vom Dorp

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