Neuigkeiten aus dem Schulalltag

Hier erfahren Sie Aktuelles rund um unsere Schule

Einblick in den Alltag römischer Legionäre am Limes

Die zweite Schulwoche nach den Herbstferien begann für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Fach Latein und ihre beiden Fachlehrer Herr Ansbacher und Frau Rheinspitz mit einer Exkursion in das Limeskastell nach Pohl. Dort konnten die Jugendlichen ihr im Unterricht erworbenes Wissen hinsichtlich der Geschichte und Bedeutung des Limes durch Führungen und Mitmachangebote in interessanter Weise vertiefen. Vor allem die Hinweise auf die Details, die bei der Rekonstruktion des historischen Bauwerks beachtet wurden, konnten die jungen Besucher durchaus beeindrucken.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Tagesablauf, der Ernährungsweise und dem Zusammenleben der Besatzung des Kastells. Zur Veranschaulichung  wurde ein Schüler als Grenzsoldat eingekleidet, und man konnte z. B. erfahren, dass die meist germanischen Hilfstruppen schon an der ovalen Form ihres Schildes zu erkennen waren, während das scutum der regulären römischen Soldaten quadratisch ausgeformt war.

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Zeitzeugin Henriette Kretz am Goethe-Gymnasium

Am 15. Oktober 2018 erhielt das Goethe-Gymnasium Besuch von Henriette Kretz. Sie sprach als Zeitzeugin vor Geschichtskursen aus den Stufen der MSS 11-13 über ihre Kindheit während der NS-Herrschaft.

Frau Kretz wurde 1934 in der damals polnischen Stadt Stanislawów (heute Iwano-Frankiwsk in der Ukraine) geboren und erlebte zunächst eine unbeschwerte Kindheit. Dies änderte sich mit der Besetzung ihrer Heimat durch deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg: Henriette und ihre Familie waren Juden. Frau Kretz berichtete von Erfahrungen, die für Schülerinnen und Schüler heute kaum mehr vorstellbar sind. Sie musste mit ihrer Familie in ein Ghetto umsiedeln, sich immer wieder verstecken und mitansehen, wie ihre Eltern erschossen wurden. Schließlich fand sie Zuflucht in einem von katholischen Nonnen geleiteten Waisenhaus. Sie überlebte.

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Alles ist neu – Comic Tagebuch eines Fünftklässlers

Aller Anfang ist schwer, so sagt man. Damit der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium leichter fällt, lassen sich Klassenleiter und Fachlehrer einiges einfallen. Dies geschah auch im Ethik-Unterricht der Klasse 5, wo die Schülerinnen und Schüler die Anregung des Schulbuches aufgegriffen haben und ein Comic-Tagebuch verfasst haben.

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Stadtplan statt Mathebuch - Stadtrallye der 5d durch Bad Ems

Am vorletzten Schultag vor den Herbstferien hatte die Klasse 5d ideales Wetter für ihre Stadtrallye durch Bad Ems. Anstatt Mathematik- und Englischunterricht konnten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen drei Schulstunden lang ihren Schulort Bad Ems erkunden und dabei an vielen Stationen Mathematikaufgaben lösen wie z. B. am Parkhaus in der Grabenstraße: "Gaby parkt drei Stunden und 30 Minuten in dem Parkhaus in der Grabenstraße. Wie hoch sind die Gebühren für diesen Zeitraum?"

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Graffiti-Projekt mit Künstler Kai Niederhausen

In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien wurde, dieses Mal im Rahmen des Landesprogramm "Jedem Kind seine Kunst", erneut ein Graffiti-Workshop am Goethe-Gymnasium von der Schülerin Lea Krempin (MSS 13) organisiert. Lea trat Ende September 2017 mit dem Graffitikünstler Kai Niederhausen, bekannt als SEMOR, in Kontakt.

Innerhalb des dreitägigen Workshops wurde unter der Aufsicht und Mitwirkung von Kunstlehrer Markus Pfaff und von den Schülerinnen und Schülern  Aijana Jagusch aus Klasse 6b, Carina Kerbs, Jan Peil , Laura Finke, Maja Folz und Marina Ruso aus der MSS 11, Alexandra Schwarz aus der MSS 12 und Lea Krempin aus der MSS 13, ein Teil der Außenfassade des Goethe-Gymnasiums mit einem Graffitischriftzug gestaltet.  >>BACK to SCHOOL<<, ist ein Kunstwerk, das die Schule und seine Schülerinnen und Schüler gelungen repräsentiert und bei dessen Erstellung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops eine erstaunliche Entwicklung zeigten.

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