In der zweiten Schulwoche nach den Ferien besuchten 24 Schüler des Biologie – Grundkurses und des Chemie – Leistungskurses der MSS 13 den Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen.
Zunächst stand das Agrarzentrum Limburgerhof auf dem Programm. Dort erhielten die Schüler einen Vortrag über die Entwicklung des Agrarzentrums und dessen Forschungsaktivitäten im Bereich des Pflanzenschutzes und der Pestizidentwicklung. Im Anschluss daran informierte ein weiterer Mitarbeiter über Forschungen im Bereich der Biotechnologie, der von allen Schülern mit großem Interesse verfolgt wurde. Insbesondere, als die Sprache auf gentechnisch veränderte Pflanzen kam, wurde eine lebhafte Diskussion in Gang gebracht. Nach einer kurzen Pause, in der für das leibliche Wohl der Schüler gesorgt wurde, ging es zu einem Forschungslabor und verschiedenen Gewächshäusern. Sehr eindrucksvoll war das Labor mit miniaturisierten Testsystemen, in dem ein Robotor die Prüfung verschiedener Testsubstanzen übernimmt. Danach wurden die Schüler durch die Gewächshäuser geführt, wo sie direkt vor Ort Einblicke in die Fungizid- und Herbizidforschung erhielten. Zum Abschluss konnten sie sich über Versuche informieren, die die Umweltverträglichkeit neuer Wirkstoffe im Boden und im Gewässer überprüfen sollen.
Es ist mittlerweile zehn Jahre her, dass die zur Institution gewordene Einrichtung des schoolcafés am Goethe-Gymnasium Bad Ems im Sommer 2007 eröffnet wurde. Seitdem versorgt die Inhaberin Jutta Müller die Schulgemeinschaft mit kleinen Snacks und Getränken und auch stets mit einem offenen Ohr. Gerade von den Schülerinnen und Schülerin, die am Nachmittag Unterricht haben, wird das Angebot dankend angenommen. Unterstütz wird Jutta Müller durch die Mitarbeiterinnen Evelin Diel und Vildan Kaya, sodass das schoolcafé fast durchgehend während der Schulzeit geöffnet ist.
Nachdem sich die Eltern von ihren Kindern winkend verabschiedeten haben, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Bad Marienberg. Nach der Ankunft in der Jugendherberge verbrachten die Kinder viel Zeit mit zahlreichen Spielen auf dem Gelände der Herberge. Tischtennisschläger, Softbälle, ein Fußball, eine Frisbeescheibe etc. wurden ausgepackt. Nach dem dann im Anschluss die Zimmer bezogen werden konnten, tauchte auch schon der erste liegen gebliebene Koffer auf. Der Koffer wurde anscheinend auch nicht wirklich vermisst, denn er fand seinen Besitzer erst am zweiten Tag wieder, da dieser seine Badehose vermisste …
Der Stammkurs Mathematik der Jahrgangsstufe 11 hat den diesjährigen Sonderwandertag genutzt, um sich bei einem Besuch des Mathematikums (math. Mitmachmuseum) auf den gemeinsamen Leistungskurs einzustimmen und sich besser kennen zu lernen.
Als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnete der Historiker Ernst Schulin den weltumspannenden Krieg, der von 1914-1918 wütete und der die globalen Machtverhältnisse und die internationalen politischen Strukturen nachhaltig und massiv veränderte. Nationalistische Machtpolitik und Industrialisierung gebaren eine neue Art des Krieges, der die Abnutzung von Material und Mensch als probates Mittel für einen militärischen Sieg verstand. Kaum ein anderer Ort steht so symbolhaft für diese Art des Krieges, wie die französische Stadt Verdun. Als Blutpumpe oder Knochenmühle wurde die Schlacht von Verdun auch bezeichnet, in der vermutete 380.000 Menschen zwischen Februar und Dezember 1916 ihr Leben ließen.
Am 18.08.17 ging es für 18 Schüler und 2 Lehrer der Französisch-Leistungskurse der MSS 12 und 13 des Goethe-Gymnasiums Bad Ems nach Paris. Morgens früh, um kurz nach 5 Uhr, startete die Gruppe in Richtung Frankreich. Nach der achtstündigen Busfahrt kamen alle voller Vorfreude in Paris an und durften als erstes den bei Touristen beliebten Place du Carrousel und den Lourve bestaunen. Nach einer Stunde ging es weiter zum 210m hohen Tour Montparnasse, von dem aus man eine atemberaubende Sicht über Paris hat. Ein perfekter Ort für die ersten Erinnerungsbilder.
Anschließend ging es kurz ins Hotel und wieder zurück in die Innenstadt, wo alle die künstlerischen Darbietungen am Rathaus bewundern konnten. Danach ging es für die Schülergruppe in den Louvre, der mit seinen vielen Kunstwerken und der weltberühmten Mona- Lisa großen Eindruck hinterließ. Hungrig ging es im Anschluss zum nächstgelegenen Restaurant, wo beim Bestellen des Abendessens die Französischkenntnisse unter Beweis gestellt werden konnten. [...]
Am Sonderwandertag (21.08.17) fuhr der Leistungs- und Stammkurs Geschichte 11 ins Bundesarchiv nach Koblenz-Karthause, um d i e Grundlagen des Faches, nämlich die (Original)quellen und ihre Überlieferung besser kennenzulernen.
Der Besuch begann mit einer eingehenden Führung durch das weitläufige Gebäude mit seinen umfangreichen Kellermagazinen 2 Stockwerke unter der Erde, in denen in Hunderten von "Aktenregalkilometern" die Überlieferung der Bundesbehörden seit der Reichsgründung von 1871 bis heute lagern. Hinter dicken, aber luftdurchlässigen Mauern herrscht dort eine konstante Temperatur von 18 Grad, welche durch die geringe Luftfeuchtigkeit von 50% jedoch noch kühler erscheint. Beim Betrachten des langen Raumes, erkannten wir viele, endlos lange tonnenschwere Regale, welche man mit Hilfe einer Drehvorrichtung verschieben konnte, um zwischen ihnen einen Gang zu erzeugen. [...]