Am vergangenen Dienstag, den 30. Januar 2018 besuchten 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b die Euthanasie-Gedenkstätte in Hadamar. Dieser 30. Januar 2018, der 85.Jahrestag der „Machtergreifung“ Hitlers, bot einen symbolträchtigen Termin zur hautnahen Auseinandersetzung mit den Gräueltaten des NS-Regimes. Vor Ort wurden uns zunächst von Seiten des Personals sachkundige Informationen vermittelt, bevor wir anschließend die Mordstätten (Gaskammer, Krematorium) im annähernden Originalzustand im Keller zu sehen bekamen. Den Abschluss unseres Aufenthaltes bildete der Besuch des Opferfriedhofs, der bei uns angesichts der vielen unschuldigen Getöteten „unter unseren Füßen“ viele Fragen aufwarf. Insgesamt bildete die Hadamar-Exkursion einen passenden und nahegehenden Abschluss der im Unterricht durchgenommenen Themenreihe Nationalsozialismus, was dem von den Schülerinnen und Schülern gewünschten Respekt vor den Opfern entsprach.
Das macht Appetit auf mehr! Mit zwei starken Auftritten haben die Handballerinnen unserer Schule im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia im Wettkampf IV die Vorrunde gemeistert.
Dabei wurde das Wiedtal Gymnasium Neustadt/Wied mit 15 : 8 und die gastgebende Realschule Plus Puderbach mit 17 : 4 besiegt. Die Trainerin der Mannschaft vom TV Bad Ems Frau Pfeffer-Leukel und der betreuende Lehrer Herr Weiß schauen nun sehr optimistisch auf den Regionalentscheid im März.
Für das Goethe-Gymnasium Bad Ems waren am Ball: Maja Günder, Julia Kutting, Maja Schmidt, Annalena Noll, Annabelle Pfeffer, Lea Besant, Pauline Schmidt, Maria Lang und Mila Flato.
Im Januar fand in den 5.Klassen der 3.Methodentrainingstag, dieses Mal zum Thema Gruppenarbeit statt. Ziel dieses Methodentages ist es, den Schülerinnen und Schülern positive Erfahrungen in der Arbeit mit der Gruppe zu vermitteln und konkrete Hilfen an die Hand zu geben, den Gruppenprozess zu reflektieren und sinnvoll zu organisieren.
Im Rahmen des Deutschunterrichts hat die Klasse 9c unter der Leitung von Frau Franke den Roman „Apfelsinen für Mister Orange“ von Truus Matti gelesen. Da dieses Buch noch nicht sehr bekannt ist, hier eine Buchkritik der Schülerin Antonella Ponjavic. Viel Freude beim Lesen!
Zum ersten Mal fand an diesem Abend ein Weihnachtskonzert für die Unter- und Mittelstufe statt, an dem sich neben den Mitgliedern des „Crazy Choir“ (Orientierungsstufenchors) auch zahlreiche SchülerInnen anderer Stufen musikalisch beteiligten. Erfreulicherweise konnten diese ihr musikalisches Können vor einem voll besetzten Saal präsentieren.
Neben einigen Pianistinnen (Lea Besant, Gabriele Dubauskaite, Janina Gillmann, Jule Schönberger, Laura Heuser) musizierte Claire-Skadi Matl Weihnachliches auf der Violine, während Antonia Kind und Ecem Taflan als Querflöten-Duo (Frau Diefenthal) beeindruckten. Laut und groovig präsentierte sich das Bläser-Ensemble (Herr Gutjar) mit Romero Kodke, Antonia Diel, Sara Bergmann, Malte Wolf, Marius Lotz und Johannes Gerhardt.
Aber nicht nur himmlische Tönen, sondern auch weihnachtlichen
Im Grundkurs Philosophie steht in der 11.1 das Oberthema „Anthropologie“ im Lehrplan. Unter Anthropologie versteht man die „Lehre vom Menschen“, also die Frage, was den Menschen als Menschen ausmacht und was ihn vom Tier unterscheidet.
Wir sind doch nicht im Bundestag! Wozu debattieren? Mit dieser Frage haben sich am 17. und 18. Oktober 2017 die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 an zwei Projekttagen „Jugend debattiert“, einem von der Hertie-Stiftung geförderten Wettbewerb, beschäftigt. Schnell war klar: Debattiert wird nicht nur im Bundestag, sondern auch anderswo, nämlich überall dort, wo eine Entscheidung ansteht – in der Familie, im Verein, in der Stadt und in der Schule.
Der Busfahrer entscheidet sich für eine Abkürzung („Wollen wir ein Risiko eingehen?“) und wir passieren die Bäderstraße kurz vor Wiesbaden: Nebel, schneebedeckte ungestreute Straße, liegen gebliebene Autos mit Warnblinkanlage rechts und links am Straßenrand... Einige von uns hatten schon ihr Kreuz gemacht („Jesus, wir kommen nie an...“). Doch wie ein Wunder fuhr uns der Bus pünktlich beim Staatstheater Wiesbaden vor – Sektchen, Foto, Klo, Sitzplatz finden und los ging´s.