Neuigkeiten aus dem Schulalltag

Hier erfahren Sie Aktuelles rund um unsere Schule

Diese Frage wird von vielen Schülerinnen und Schülern immer wieder gestellt. Um die Relevanz der Unterrichtsinhalte zu verdeutlichen, gingen die Klassen 10c und 10d im Unterricht der Frage des Produktdesigns nach. Es ging um die Umsetzung der Unterrichtsinhalte im realen Leben: Gestalte eine Verpackung für einen chinesischen Nudel- und Reishersteller.

Nach Erarbeitung der mathematischen Grundlagen ging es an die Praxis. Gesucht wurde eine neue Verpackung für Reis oder Nudeln, die gewissen Anforderungen entsprechen muss:

  • Es darf kein Würfel oder Quader sein.
  • Die Verpackung muss den Anforderungen des Eichgesetzes genügen, d. h., es darf keine Mogelpackung sein, die zu viel Luft enthält.
  • Eine graphische Gestaltung der Verpackung wird erwartet.
  • Ein Prototyp muss erstellt werden.
  • Das Ganze muss in einer ansprechenden Präsentation dem Publikum präsentiert werden, welches ihren jeweiligen Favoriten begründet bestimmen muss.

Neben der Einhaltung der mathematischen Formeln und Regeln spielen aus ökonomischer Sicht natürlich auch der Materialverbrauch und die Abfallmenge eine Rolle. Daher müssen auch Berechnungen vorgelegt werden, wie viele Verpackungen aus einem DIN A0-großen Blatt hergestellt werden können und wie viel Abfall entsteht.

Dieser Aufgabe haben sich viele Gruppen gestellt und z. T. sehr interessante Entwürfe präsentiert. Neben den handwerklichen Fähigkeiten, die Prototypen selbst zu bauen, gab es auch eine Verpackung, die mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellt wurde.

Ein gelungenes Projekt, welches zeigt, dass in vielen Berufen Mathematik notwendig ist, auch dort, wo man es nicht vermutet.

Vanessa Kaiser

Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu und so war die diesjährige Englandfahrt der zehnten Klassen für einige schon Vorgeschmack auf die Sommerferien.  Am Montagmorgen traf sich unsere große Gruppe von 64 Schülern voller Vorfreude um 6.30 Uhr an der Silberau. Nach der sechsstündigen Busfahrt kamen wir in Calais an, um dort die Fähre nach Dover zu nehmen. Nach der angenehmen Schiffsüberfahrt, brachte uns der Bus alle sicher nach Eastbourne. Aufgeregt, neugierig und gespannt  lernten wir dort unsere Gastfamilien für die nächsten vier Tage kennen. Nach dem Abendessen gingen wir alle müde von der langen Fahrt ins Bett.
 Am Dienstag ging es gut gelaunt zur Besichtigung  der Stadt unserer Gastfamilien, Eastbourne.  Bei einer interessanten und spannenden Stadtrundfahrt erzählte uns eine Mitarbeiterin JMs viel über die Geschichte, die Menschen und den Pier der englischen Kleinstadt.  Im Anschluss gab es zwei Stunden Freizeit auf dem Pier, und den parallel verlaufenden Einkaufsstraßen. Manche nahmen auch an einer Stadtrally teil, bei der es Preise zu gewinnen gab. Danach begaben wir uns auf eine – leider recht neblige und windige – Wanderung entlang des South Downs Coastal Walks, auch die „Seven Sisters“ genannt. Den tollen Ausblick, der uns durch dichte Nebelschwaden verwehrt wurde, konnten wir aber  ein paar Tage danach nochmal bei Sonnenschein genießen! Am Mittwoch besichtigten wir die Hauptstadt Englands, London. Nach einer Bootsfahrt auf der Themse, bekamen wir eine interessante Sightseeing Tour. Der Guide verriet bei dem Rundgang durch die Innenstadt einige Insiderfakten über bekannte Gebäude und Sehenswürdigkeiten.  Anschließend hatten wir Gelegenheit, in Kleingruppen eigene Ziele zu besuchen und zu entdecken. Dazu gehörten das Sherlock Holmes Museum oder auch die Oxford Street als beliebte Shoppingmeile.
Am Donnerstag ging es dann in die Universitätsstadt Brighton.  Es gab einerseits die Möglichkeit, in Kleingruppen die Stadt selbst zu erkunden oder auch an zuvor gewählten Zusatzprogrammen teilzunehmen. Für den Adrenalinkick gab es den Brighton Zip Ride, eine 300 Meter lange Seilbahnfahrt entlang der Südküste. Außerdem hatten wir die Chance einen der exotischsten Paläste in Europa zu besichtigen, den Royal Pavilon.
Am Freitag mussten wir uns schon von unseren Gastfamilien verabschieden. Den letzten Tag verbrachten wir jedoch nochmal in London. Auch dort hatten viele Schüler Zusatzaktivitäten gebucht.  Zusammen mit unseren Lehrern fuhren einige mit dem London Eye, andere wollte lieber die große St Paul‘s Cathedral erkunden. Auch Westminster Abbey und die Tower Bridge waren beliebte Ziele. Die anschließende Freizeit nutze ein Großteil für ein abschließendes Shopping oder ein paar Ruhestunden am Themseufer. Müde von dem tollen aber langen Tag ging es dann über Nacht  wieder zurück nach Ems. Abschließend kann man sagen, dass diese gemeinsame Stufenfahrt ein tolles Erlebnis war, das man sicherlich noch lange in Erinnerung behält!

Stephanie Güth

Am Vormittag des 09. Mai 2018 präsentierte die Klasse 6c des Goethe-Gymnasiums unter der Gesamtleitung ihrer Musiklehrerin Carina Diefenthal das Mini-Musical „Die Web-Piraten“ (Text: Stephan Unterberger, Musik: Egon Ziesmann). Diese Aufführung bildete den Abschluss eines Unterrichtsprojektes im Fach Musik, in dem sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen innerhalb des Musikunterrichts mit Chor-, Solo- und Instrumentalstücken, Textpassagen und Regieanweisungen sowie Choreografien und Plakatgestaltungen auseinandergesetzt und diese überwiegend selbstständig erarbeitet haben. Das Musical-Abenteuer, bei dem fünf neugierige Internetsurfer auf eine zauberkundige indische Hackerin treffen, kam beim Publikum sehr gut an. Mit einer Zugabe des Chorstückes „Shift, Command“, in dem sich die fünf Freunde als friedliche Web-Piraten feiern, schloss die Klasse im singend Chor mit Choreografien, begleitet durch klasseneigene Instrumentalisten das Musikprojekt.

Carina Diefenthal

Bad Emser Mädels überzeugten in allen Disziplinen und qualifizierten sich für den Regionalentscheid am 23. Mai in Koblenz.

Nachdem die Jungen letztes Jahr das Landesfinale erreicht hatten, startete dieses Jahr eine hochmotivierte Mädchenmannschaft beim Regionalen Vorentscheid in Montabaur.

Von Anfang an lief alles mehr als optimal, Sinje sprang bei noch frischen Temperaturen von allen teilnehmenden Mädchen am höchsten (1,30m) und dominierte auch im darauffolgenden 50m-Lauf in starken 7,2 Sekunden. Auch Dascha und Julianna liefen mit 7,6 und 8,0 tolle Rennen. Beim Ballwurf gelang Anna-Lena der weiteste Wurf des Tages mit 41m. Dies beflügelte sie zu einem weiteren Sieg im 800m Lauf in tollen 2, 44 min, auch Platz zwei und drei gingen mit Lana und Pauline, die als jüngste Starterin ein tolles Rennen machte, an das Goethe-Gymnasium. Im anschließenden Weitsprung gelang Sinje der weiteste Sprung des Tages, sie landete im vierten Versuch mit einem Riesensatz bei 4,67m in der Grube. Lana und Julia gehörten mit erreichten 4,18m und 3,75m ebenfalls zu den besten Mädchen im Feld. Jetzt musste nur noch mindestens eine der beiden Staffeln durchkommen. An diesem Tag sollte alles optimal laufen, die Schlussläuferinnen Sarah und Julianna brachten ihre Staffeln als erste ins Ziel. So war die anschließende Siegerehrung und der erste Platz zwar keine große Überraschung mehr, was aber der Freude keinen Abbruch tat.

Die begleitenden Lehrerinnen Frau Fallen und Frau Garbe waren mächtig stolz auf ihre Mädels!

Das nächste Ziel ist es, das Landesfinale zu erreichen.

Insgesamt vertraten 11 Mädchen erfolgreich das Goethe-Gymnasium:

Sarah Bergmann, Maja Günder, Sinje Fallen, Julia Friesenhahn, Annalena Noll, Lana Normann, Annabelle Pfeffer, Maja Schmidt, Pauline Schmidt, Julianna Richter und Dascha Werz.

Wenke Fallen

Im Rahmen des Boys´-  and Girls´-Days 2018 bauten neun Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b, in Begleitung ihrer Kunstlehrerin Susanne von der Heyden und unter Anleitung der Künstlerin Berit Jäger im Pavillon und im Foyer des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems, Behausungen für Obdachlose. Die Idee dazu basiert auf Beobachtungen der Künstlerin während ihres Paris-Stipendiums. Dort hat sie sich, u.a. angeregt durch Fotos von Eva Borner, welche mit ihrer Fotoserie “Invisible People“ Lebensräume Obdachloser in Athen dokumentiert hat, mit der Problematik von Heimatlosen beschäftigt und ist mit ihnen ins Gespräch gekommen. Erstaunlich war für uns alle, dass Obdachlose sich nicht analog der Bedürfnispyramide des amerikanischen Psychologen Maslow zunächst ein Heim wünschen, sondern, wie wir auch nach Zielen streben, die in der hierarchischen Darstellung von menschlichen Bedürfnissen weiter oben angesiedelt sind und weit über die Grund- und Existenzbedürfnisse nach Essen und Kleidung sowie einem Dach über dem Kopf hinausgehen. So sehnen sich viele der Befragten z.B. nach einem Lebenspartner und Familie.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b versuchten sich im Gespräch mit Frau Jäger in die fremde Lage hineinzuversetzen.  Die Künstlerin betonte, dass sie in Paris u.a. auch zahlreichen unregistrierten, relativ jungen Flüchtlingen begegnet sei, die von unserem klassischen Klischee eines Obdachlosen stark abweichen. Den Perspektiv-Wechsel hielt sie für ein gutes Thema für den rollenkritischen Boys´- and Girls´-Day.

Im Vorfeld des Projektes sammelten wir bereits Bananenkartons und Holzreste, mit denen wir innerhalb eines Vormittags doch tatsächlich zwei „Heime für Heimatlose“ mithilfe von Akku-Schraubern, Tackern, Cuttern, Klebeband und Säge errichteten. Eine Hütte entstand im Freien auf einer Grundplatte, welche wir durch Möbelroller sogar den Ansprüchen des Obdachlosen-Alltags entsprechend mobil gestalteten und durch Schrägdach und Kartons so erweiterten, dass wir tatsächlich darin liegen und stehen konnten.

Das Projekt in Schloss Balmoral machte allen Beteiligten die Alltagsprobleme von Wohnungslosen Menschen deutlich und erzeugte Sensibilität und Empathie für Situation von Obdachlosen.

Am Freitag, den 20. April, hat für alle 7. Klassen der Tag zur Suchtprävention stattgefunden. Dieser wurde durch den Besuch eines Theaterstückes eingeleitet, in dem es darum ging, wie man auch ohne Drogen mit Frust umgehen kann.

Für die weitere Gestaltung des Tages waren die Schülermultiplikatoren zur Suchtprävention zuständig. Dazu waren ausgewählte Schülerinnen und Schüler aller 7. Klassen im Januar in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Suchtprävention Rhein-Lahn ausgebildet worden.

Das Schülermultiplikatorenkonzept der Landeszentrale für Gesundheitsförderung sieht vor, dass Informationen über Süchte, Suchtmittel und Suchtentwicklung sehr abwechslungsreich durch erlebnispädagogische Übungen und Partnerarbeiten vermittelt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Ausbildung ist es, Handlungsalternativen aufzuzeigen, damit sich eine Sucht erst gar nicht entwickelt.

Dieses neu erworbene Wissen haben die Schülermultiplikatoren letzte Woche im Team an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergegeben. So erfuhren sie unter anderem, welche Folgen die verschiedenen Suchtmittel haben, wie eine Sucht entstehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, damit es erst gar nicht so weit kommt. Für alle war der Tag sehr informativ und beeindruckend.

Das Thema Suchtprävention begleitet nun die Schülermultiplikatoren in den nächsten beiden Schuljahren durch den Besuch einer AG, in der gemeinsam Aktionen geplant und durchgeführt werden, die das Thema auch in das Bewusstsein der gesamten Schülerschaft rücken sollen.

Vanessa Kaiser

 

Wie jedes Jahr fand unsere Teilnahme am Känguru-Wettbewerb der Mathematik am dritten Donnerstag im März statt. Seit 1995 von der Humboldt Universität Berlin organisiert erreicht er mit bundesweit über 900 000 Schülern aus mehr als 11 000 Schulen dieses Mal einen neuen Rekord an teilnehmenden Schulen. Die Aufgaben sind variantenreich, oft recht anspruchsvoll und haben einen hohen Aufforderungscharakter. Dieses Jahr wurde in ganz Deutschland 646 mal die volle Punktzahl erreicht, das gab es noch nie.

Von unserer Schule kamen an diesem Tag knapp 187 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 5 - 12 zusammen, um die 24, für die Größeren 30 Fragen in 75min zu beantworten. Es war die ein oder andere mathematische Nuss zu knacken. Nach einem nicht so guten Abschneiden im letzten Jahr gab es dieses Jahr dreimal einen 1. Preis, einen 2. Preis und zwei 3. Preise, die alle an Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7 gingen.

Wir freuen uns besonders für unsere drei 1. Preise: Richard Römer (5a), Mojo Düster (6c) und Sinje Fallen (7b). Einen 2. Preis hat Elisa Hütter (7b) erreicht und die 3. Preise gingen an Maja Schmidt (6b) und Marius Lotz (7b). Alle sechs Schülerinnen und Schüler waren das erste Mal unter unseren Preisträgern und können stolz auf ihre Leistungen sein.

Mojo Düster (6c) ist zudem der Schüler unserer Schule, der den weitesten Kängurusprung gemacht hat. Für die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten erhält er eine zusätzliche Auszeichnung (ein T-Shirt).

Auch alle anderen Teilnehmer erhalten neben einer Urkunde ein Knobelspiel als Annerkennung für ihr zusätzliches Engagement. Sie sind aufgefordert, sich im nächsten Jahr erneut den mathematischen Herausforderungen zu stellen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden demnächst im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihren Preis (Strategie- und Knobelspiele) überreicht bekommen. Ihnen wünschen wir viel Freude an ihren Geschenken und weiterhin großes Interesse an der Mathematik.

 

Kerstin Bostelmann

Am vergangenen Mittwoch ging für 84 Schülerinnen und Schüler nach einer spannenden und intensiven Woche unser diesjähriger Frankreichaustausch zu Ende.

Insgesamt waren es 42 Siebt- bis Neuntklässler aus Pontchâteau, die wir am Goethe-Gymnasium begrüßen durften und die eine ganze Woche in ihrer deutschen Gastfamilie verbrachten. 35 der Schüler und Schülerinnen kommen vom Collège Quéral und 7 von ihnen besuchen das 2016 neu gegründete Collège Frida Kahlo. Begleitet wurde die Gruppe von Lydie Isel, die den Austausch auf französischer Seite organisiert, und ihrer Kollegin Lenaïg Maudet.

Nach mehr als 13-stündiger Fahrt quer durch Frankreich erreichten unsere Gäste am Abend gegen 21 Uhr Bad Ems und wurden von den Austauschpartnern und ihren Familien herzlich empfangen. Fast alle erwarteten aufgeregt ihr erstes Treffen mit den französischen Brieffreunden, denn in diesem Jahr sind sowohl die Siebt- als auch die Achtklässler zum ersten Mal dabei und werden alle im kommenden Jahr im Mai den Gegenbesuch antreten.

Am folgenden Morgen begann unser Gemeinschaftsprogramm mit einem Empfang im Rathaus, wo Frau Bertram und Herr Baldus die französischen Gäste begrüßten. Beim anschließenden Umtrunk waren besonders die deutschen Brezel sehr begehrt. Zurück in der Schule hatten die Gäste dann in der 6. Stunde Gelegenheit, vom Grundkurs Französisch 12 in kleinen Vorträgen Informationen zu Bad Ems zu bekommen.

Am Freitag fand unser erster Tagesausflug statt. Zunächst stand die Besichtigung der Marksburg auf dem Programm, bevor es mit dem Schiff von Braubach nach Koblenz ging. Nach einem kleinen Gang durch die Altstadt, etwas Freizeit (quartier libre) für die Schüler und dem obligatorischen Besuch am Deutschen Eck fuhren wir mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein. Alle waren mit dem zwar noch etwas kühlen, aber abwechslungsreichen Tag zufrieden und kehrten mit vielen tollen Eindrücken nach Bad Ems zurück.

Das Wochenende verbrachten unsere Gastschüler in den Familien ihrer correspondants die vielfältige Ausflüge in die Umgebung organisierten. Einige besichtigten Koblenz oder Limburg, fuhren nach Klotten in den Tierpark oder zum Klettern, andere wiederum unternahmen Fahrten nach Köln oder Bonn mit ihren Gästen. Bei wunderschönem Frühlingswetter trafen sich viele Schüler in kleinen Gruppen zu gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Minigolfspielen, Wanderungen oder Shoppingtouren.

Unseren zweiten Ausflug am Montag konnten wir dann auch bei herrlichem Sonnenschein vollends genießen. Wir verbrachten den Tag im Kölner Zoo, wo die Schüler zunächst in kleinen Gruppen Gelegenheit hatten, an einer Führung teilzunehmen. Nach einem gemeinsamen Picknick erkundeten die Schüler auf eigene Faust das Gelände, beobachteten Tiere und schauten bei Fütterungen zu.  Am Nachmittag ging es dann im Bus singend zurück nach Bad Ems.

Am Dienstagvormittag stand dann noch einmal ein Unterrichtsbesuch mit den Austauschpartnern auf dem Programm;  in den Klassen 7 B und 8 B mit bis zu 9 Gästen wurde eine Stadtrallye in Bad Ems durchgeführt, damit die Klassen nicht „überliefen“. Hier nochmals ein Dank an alle betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die sich so gut auf die Austauschtruppe eingestellt haben. Beim traditionellen Abschlussessen am Abend konnten wir aufgrund des sommerlichen Wetter sogar draußen sitzen und wurden in der Pizzeria „Lahnterrasse“ wie immer mit großer Geduld bewirtet. Die tolle Stimmung in der Gruppe machte deutlich, wie gut sich die französischen und deutschen Schüler in der Austauschwoche verstanden haben. So verabschiedeten sich viele von ihnen am folgenden Morgen ganz besonders tränenreich von ihren Partnern.

Allerdings haben noch nicht alle Franzosen ihre Heimfahrt angetreten: Diesmal bleibt eine Schülerin aus Klassenstufe 8 zum individuellen Austausch bis Mai in Bad Ems. Im nächsten Jahr werden einige der jetzigen Siebtklässler sicherlich auch längere Zeit Gäste haben und viele Schüler planen bereits, sich in den Sommerferien zu besuchen.

Alle anderen dürfen sich auf das Treffen im nächsten Frühjahr freuen; die Termine werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

(Uschi Becker, Fachsvorsitzende Französisch)